Die Erhabenheit der Sprache

Was uns in diesem Monat belustigt hat: Sprache hat sich immer schon verändert.  Schüler:innen verzweifeln seit Generation an der deutschen Sprache, wenn sie einen deutschen Text aus dem 13. Jahrhundert lesen und verstehen sollen. So redet einfach niemand mehr. Die Parodie, erschienen im NDR, nimmt mittelalterliche Sprachgewohnheiten aufs Korn. … weiterlesen »

Gendern: Unsinn oder doch eine Überlegung wert?

Geschlechtersensible Sprache nennen es die einen, Verhunzung der deutschen Sprache die anderen. Beim Gendern scheiden sich die Geister. Manipuliert das Gendern die Sprache oder ist es notwendig, um Diskriminierung zu vermeiden? Selbst unter Fachleuten ist das Thema heiß umstritten. Die Debatte ist schwierig, die Fronten sind teils verhärtet. Wer Texte … weiterlesen »

Videotelefonie - mit Kunden und Mitarbeitern im Kontakt bleiben

Seit Corona unseren Alltag bestimmt, boomen Gespräche per Video. Videokonferenzen ermöglichen virtuelle Nähe, sparen Zeit, Geld und schonen die Umwelt. Unterwegs bietet sogar WhatsApp die flexible Möglichkeit während eines Telefonats das Gespräch auf Videotelefonie umzuschalten. In Pandemiezeiten ist Videotelefonie zu einem Werkzeug geworden, dass die sozialen Folgen der Kontaktbeschränkungen abfedert. … weiterlesen »

Interview: Den Herzschlag des Kunden hören

Der Kundenservice wird gerne als die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden bezeichnet. Große Unternehmen lagern gerne den Kundenkontakt an externe Hotlines aus. Anders bei RapidData, hier wird Wert gelegt auf die persönliche Betreuung. Die Kunden kennen ihren Ansprechpartner, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kunden. Wir haben mit Gunnar Doege, dem … weiterlesen »

Pietät auf dem Prüfstand

Der Begriff Pietät wirkt etwas verstaubt. Die neue Offenheit signalisiert: Trauern als individuelle Angelegenheit, die von Konventionen befreit werden muss. Das alles bringt die Pietät in Verruf. Sie steht unter dem Verdacht, die Toten zu verstecken und den Tod zu tabuisieren. Den Toten mehr Platz im Leben gebenWer die Toten … weiterlesen »

Schaut mal, da fährt ein Sarg

Was uns in diesem Monat erstaunt hat: In Oldenburg hat ein Künstler ein Sarg-Fahrrad gebaut. Mit dem kann man einen Sarg quer durch die Stadt zum Friedhof fahren. Nicht mehr durch Vorhänge an den Scheibenfenstern des Bestattungswages dezent verborgen. Nicht mehr unauffällig in einem weißen Transporter, auf dem das Logo … weiterlesen »

Trauern per Video

Neue Zeiten bringen neue Techniken hervor. Bevor Smartphone und Internet unseren Alltag bestimmten, bedeutete “Trauern per Video”: die Leinwand wurde aus dem Keller geholt, aufgebaut, und der Super8-Film mit den Erinnerungsbildern aus dem Urlaub dorthin projiziert. Man traf sich im Wohnzimmer, um sich gemeinsam an die früheren Zeiten zu erinnern. … weiterlesen »

Die Satire "Reich dank Corona"

Was uns in diesem Monat seltsam berührt hat: Es ist Satire mit einem bitteren Beigeschmack. Corona bringt Tote. Tote bringen Aufträge. Aufträge bringen Geld. Das ist verlockend für einen Geschäftsmann, wenn großer Reichtum winkt. Das Browserbalett zeigt mit dem fiktiven Bestatter Justus Gräber die andere Seite der Corona-Lockerungen. Wer vom … weiterlesen »

Stress lass nach

Die Statistiken sind eindeutig, die Coronakrise erhöht den Stress. Die Anfragen bei Psychotherapeuten nehmen zu. Bei manchen ist die allgemeine Verunsicherung, bei Bestatterinnen und Bestatter sind es eher die zusätzlichen Belastungen, die den Stresspegel erhöhen. Wie gelingt es, mit den erhöhten Anforderungen umzugehen und nicht selbst auszubrennen? Erleben und Bewerten … weiterlesen »

Der Tod wird bunt - die Trauer bedeutsam

Sind Bestatter die Verwalter des Todes und der regelkonformen Beisetzung eines verstorbenen Menschen? Oder sind sie Gestalter des Abschieds und Begleiter der Zugehörigen, die mit dem Tod eines nahen Menschen unbekanntes Terrain betreten? Was auffällt: Je nach Selbstverständnis verändert sich das Sprechen über Tod und Trauer. Sprache schafft BewusstseinManche Akteure … weiterlesen »

Der Ikea-Katalog ist Geschichte

Was uns in diesem Monat bewusst geworden ist: Nie wieder werden wir zusammensitzen und neugierg im neuen IKEA Katalog blättern. Nie wieder werden wir uns streiten, weil der IKEA Katalog schon im Altpapier gelandet und man ihn nun doch bräuchte. Nie wieder werden wir darüber grübeln, ob es wirklich Särge … weiterlesen »