„Sie klicken, wir spenden!“

Anstelle von Postkarten und Werbegeschenken aus Papier, Plastik oder Schokolade, die beim Versand neben Portokosten vor allem auch einen kräftigen CO2-Fußabdruck verursachen, haben wir uns auch dieses Jahr wieder für eine Weihnachtsspende entschieden. Mit Ihrer Hilfe hat Columba € 2.000 unter drei vorausgewählten wohltätigen Organisationen verteilt. Alle u.g. Spenden wurden bereits getätigt.


Wir freuen uns besonders, dass die regional aktive und sicherlich am wenigsten bekannte der drei vorgeschlagenen Organisationen so viel Zustimmung von Ihnen erfahren hat!

Das Abstimmungsergebnis unseres Weihnachts-Newsletters vom 13.12.2018 hat Folgendes ergeben:

54% Ihrer Stimmen – Columba spendet €1.080 für das Johannes-Hospiz München

Über das Johannes Hospiz München:

Seit Oktober 2004 begleitet das Johannes-Hospiz der Barmherzigen Brüder schwerkranke Menschen auf ihrem Sterbensweg. Im Haus in unmittelbarer Nähe zum Nymphenburger Schloss stehen Einzelzimmer für zwölf Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Angehörige und Freunde können auf Wunsch im separaten Appartement übernachten oder im Zimmer der Patienten bleiben.

Die Versorgung im Hospiz umfasst den ganzen Menschen in seiner Einzigartigkeit und geschieht auf der Basis palliativ-medizinischer, palliativ-pflegerischer, psychosozialer und seelsorgerischer Kompetenz.

Aufnahme finden Menschen, die an einer fortgeschrittenen und nicht mehr heilbaren Erkrankung leiden und die zu Hause oder im Krankenhaus nicht mehr versorgt werden können. Voraussetzung für eine Aufnahme ist die Einwilligung des Patienten. Im Sinne des Hozpizgedankens werden den Patientinnen und Patienten Zeit, Raum und palliative Kompetenz zur Verfügung gestellt, um die Zeit ihres Abschieds vom Leben in Selbstbestimmtheit und Würde zu gestalten.

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37% Ihrer Stimmen – Columba spendet €740 für die Deutsche Kinderkrebsstiftung

Über die Deutsche Kinderkrebsstiftung:

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung setzt sich dafür ein, dass krebskranke Kinder wieder gesund werden können und in ihrer Lebensqualität und ihren Zukunftschancen anderen Kindern nicht nachstehen. Betroffenen Familien mit kompetenter Beratung und Information zur Seite zu stehen, gehört ebenso zum Aufgabenspektrum wie die Unterstützung durch den Sozialfonds in finanziellen Notlagen. Die Deutsche Kinderkrebsstiftung fördert und finanziert kliniknahe und patientenorientierte Forschungsprojekte. Damit sollen die Heilungschancen verbessert, sichere Behandlungen gewährleistet, neue Therapieansätze gefunden und Spätfolgen verringert oder völlig vermieden werden. In der Nähe von Heidelberg unterhält die Kinderkrebsstiftung das „Waldpiraten-Camp“ – eine in Deutschland einzigartige Freizeiteinrichtung, die krebskranken Kindern hilft, wieder Mut und Kraft zu tanken und nach überstandener Krankheit ins normale Alltagsleben zurück zu finden. Die Deutsche Kinderkrebsstiftung wurde 1995 vom Dachverband der regionalen Elterninitiativen  „Deutsche Leukämie-Forschungshilfe, Aktion für krebskranke Kinder e.V.“ gegründet. Beide Einrichtungen sind durch ihre Satzung eng miteinander verwoben. In Stiftung und Dachverband, der 1980 als Zusammenschluss örtlicher Elterngruppen, Fördervereine und Förderkreise entstand und dem heute 74 örtliche Eltern- und Fördervereine in ganz Deutschland angehören, sind die Entscheidungsträger ausschließlich betroffene Eltern oder ehemals betroffene Patienten, die ehrenamtlich in den Vorständen tätig sind. Die gemeinsame Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Bonn. Die Arbeit der Deutschen Kinderkrebsstiftung und der Deutschen Leukämie-Forschungshilfe – Aktion für krebskranke Kinder – finanziert sich überwiegend aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

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9% Ihrer Stimmen – Columba spendet €180 für Ärzte ohne Grenzen

Über Ärzte ohne Grenzen:

Als humanitäre medizinische Organisation setzt sich Ärzte ohne Grenzen für eine qualitativ hochwertige und effiziente Gesundheitsversorgung in den Ländern ein, in denen das Überleben von Erwachsenen und Kindern gefährdet ist. Die medizinischen Projekte weltweit unterscheiden sich zwar, abhängig von der Ausgangslage und dem Bedarf der Patienten, folgen aber einigen Leitlinien, die sich über die Jahre entwickelt und als dynamisches Gerüst erwiesen haben:

  • Ärzte ohne Grenzen wird aktiv, wenn das nationale Gesundheitssystem nicht mehr willig oder in der Lage ist, den Betroffenen zu helfen. Dies ist meist der Fall bei bewaffneten Konflikten sowie den Folgen von Flucht und Vertreibung, bei Epidemien und Naturkatastrophen.
  • Da das Überleben der Menschen oberste Priorität für uns hat, stehen lebensrettende Aktivitäten im Mittelpunkt. Die medizinische Behandlung hat eindeutig Vorrang vor der Prävention. Gleichwohl gehört Vorbeugung, wo immer möglich, zu unseren Aktivitäten.
  • Ärzte ohne Grenzen verfolgt in erster Linie einen patientenzentrierten, integrierten Behandlungsansatz, d. h. wir bieten den Patienten für ihre diversen Krankheiten in der Regel mehrere fachärztliche Therapien in unseren Programmen an. Wenn allerdings in einer Region eine bestimmte Krankheit epidemische Ausmaße annimmt, starten wir auch krankheitsorientierte Behandlungsprojekte.
  • Je nach Bedarf leisten wir Basismedizin oder chirurgische Hilfe, bekämpfen Epidemien, führen Impfkampagnen durch, betreiben Ernährungszentren für Mangelernährte, konzentrieren uns auf die Mutter-Kind-Versorgung, bieten psychologische Hilfe an oder bilden lokale Mitarbeiter fort. Zudem behandeln wir Infektionskrankheiten wie HIV/Aids, Tuberkulose oder Kala-Azar.
  • Es gibt Situationen, in denen wir schwerkranken Menschen leider nicht zu einer Heilung verhelfen können. Um ihr Leiden zu lindern, bieten wir Palliativpflege an.
  • Obwohl Ärzte ohne Grenzen vorrangig medizinisch arbeitet, verteilen wir auch Hilfsgüter und Nahrungsmittel oder bauen Latrinen. Allerdings nur, wenn weder der betroffene Staat noch Akteure der Vereinten Nationen (UN) oder andere Hilfsorganisationen diese Hilfe anbieten.
  • Überlebenshilfe für Tausende Menschen erfordert, ihnen möglichst umgehend Zugang zu Hilfe zu garantieren. Der Dezentralisierung unserer Hilfsangebote kommt dabei besondere Bedeutung zu, um den Zugang für die Betroffenen zu maximieren.
  • Steht das Leben Tausender Menschen auf dem Spiel, muss die Hilfe möglichst effizient sein. Im Verlauf der vergangenen vier Jahrzehnte hat Ärzte ohne Grenzen viele medizinische Abläufe standardisiert und zahlreiche Handbücher veröffentlicht, die regelmäßig aktualisiert werden.
  • Ergänzt werden diese Richtlinien durch eine einzigartige Logistik, die auf langjährigen Erfahrungen in der humanitären Hilfe beruht. Heute gibt es 150 Kits für verschiedene Krisensituationen (wie z.B. in der Katastrophenhilfe). Diese Materialkästen stehen jederzeit abrufbereit und vom Zoll abgefertigt in großen Logistikzentren in Bordeaux, Brüssel und Nairobi.

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